Rückbau Rheinbrücke Wesel

Rückbau Rheinbrücke Wesel

Rückbau Rheinbrücke Wesel

Rückbau Rheinbrücke Wesel

Rückbau Rheinbrücke Wesel

Rückbau Rheinbrücke Wesel

Rückbau Rheinbrücke Wesel

Rückbau Rheinbrücke Wesel

Rückbau Rheinbrücke Wesel

Rückbau Rheinbrücke Wesel

Rückbau der Strombrücke, der linksrheinischen Vorlandbrücke und der Strompfeiler mit anschließender Rekultivierung des Baugeländes

Die alte Rheinbrücke im Zuge der B58 wurde 1951 bis 1953 als Dauerprovisorium errichtet. Es handelt sich um eine dreifeldrige, stählerne Fachwerkbrücke mit Stützweiten von 97,0 m, 150,0 m und 97,0 m. Im linksrheinischen Vorland schließt eine zweifeldrige Vorlandbrücke mit Stützweiten von zwei mal 55,0 m an. Das Fachwerk der beiden Hauptträger hat eine Systemhöhe von 12,0 m und ein Systemabstand von 9,40 m. Die Vorlandbrücke wurde in Spannbetonbauweise hergestellt. Zum Rückbauumfang gehört auch der Abbruch der Pfeiler, einschließlich der beiden im Rhein befindlichen Pfeiler.

 

Allgemeines zur Rheinbrücke Wesel

  • Gesamtlänge 454,0 m
  • Gesamtbreite 14,30 m zwischen den Gesimsaußenkanten
  • Überbau Stahlgewicht einschl. Lager und Verbundmittel 2.300 t
  • 1 Widerlager linksrheinisch (Rückbau gehört nicht zum Leistungsumfang) und 6 Brückenpfeiler = ca. 4.500 m³ Betonabbruch
  • Die Fahrbahnplatte der Fachwerkbrücke ist als orthotrope Blechplatte hergestellt
  • Die Vorlandbrücke wurde in Betonbauweise hergestellt mit einer Fahrbahndicke von 0,20 – 0,35 m

 

Baubeschreibung – Der Rückbau

Der Rückbau der Strombrücke und der linksrheinischen Vorlandbrücke gliedert sich in mehreren Phasen, die in der zeitlichen Reihenfolge wie folgt aufgegliedert sind:

  • Erschließung des Baugeländes und Herstellung der Baustelleneinrichtung
  • Ausbau der Beläge, Geländer, Leieinrichtungen, Beleuchtung und sonstige Ausstattung. Auf der linksrheinischen Vorlandbrücke ggf. auch teilweise nachlaufend, um die Betriebssicherheit für die Baustellenbelange (Zugang zur Strombrücke über die Vorlandbrücke) noch aufrecht zu erhalten.
  • Einbau erforderlicher Verstärkungsmaßnahmen am Stromüberbau parallel zum Ausbau der beidseitig auskragenden stählernen Gehwegplatten.
  • Herstellung der Verschubbahn und –joche einschließlich der erforderlichen Gründungen auf der rechtsrheinischen Seite landseitig des Trennpfeilers. Herstellung der erforderlichen Gründungen für Verschubjoche auf der linksrheinischen Seite landseitig des Trennpfeilers
  • Anheben des Stromüberbaus an den Strompfeilern und Trennen in Strommitte
  • Ausbau der rechtsrheinischen Hälfte des Stromüberbaus. Dazu weiteres Anheben am rechtsrheinischen Strompfeiler um insgesamt ca. 1,50 m und Einbau der Verschubträger und Verschublager am Strompfeiler. Verschieben auf Verschubträger und Verschublager am Strompfeiler und auf Verschubbahn am Trennpfeiler bis die Brückenmitte den Strompfeiler erreicht. Danach Weiterverschub unter Zuhilfenahme eines Pontons im rechtrheinischen Seitenfeld anstelle von Verschubträger auf Strompfeiler.
  • Parallel dazu Rückbau der linksrheinischen Vorlandbrücke, Herstellung der Verschubbahnen und Verschubjoche auf der linksrheinischen Seite landseitig des Trennpfeilers sowie der Hilfsstützen einschließlich Pfahlgründung im linksrheinischen Seitenfeld der Strombrücke.
  • Ausbau der linksrheinischen Hälfte des Stromüberbaus analog vor jedoch unter Verwendung von Hilfsstützen im Seitenfeld anstelle von Ponton. Parallel dazu Rückbau des rechtsrheinischen Strompfeilers und Trennpfeilers einschließlich der Gründung. Rückbau der rechtsrheinischen Verschubbahnen und -joche einschließlich Gründung.
  • Rückbau des linksrheinischen Strompfeilers und Trennpfeilers einschließlich der Gründung. Rückbau der linksrheinischen Verschubbahnen und -joche einschließlich Gründung.
  • Rekultivierung des Baugeländes und Rückbau der Baustelleneinrichtung

Daten und Fakten

Auftraggeber:
Straßen NRW Regionalniederlassung Niederrhein
Auftragsvolumen:
ca. 21,00 Mio. EUR
Ausführungszeit:
2011 – 2018
Leistungen:
Ingenieur-Rückbau

Weitere Projekte