Rückbau Palast der Republik Berlin

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Der gesamte Rückbau umfasst

  • umbauter Raum gesamt ca. 695.000 m³
  • Demontage von ca. 4.000 Stück Glasscheiben (ca. 8.200 m² mit ca. 500 to)
  • Demontage von ca. 17.000 Stück Dachkassetten und Deckenplatten auf verschiedenen Ebenen
  • Rückbau von ca. 15.500 m² Dachhaut mit Wärmedämmung
  • selektiver Rückbau von 22.000 t Stahl (Dachbinder mit Maximalgewicht von 300 t)
  • Demontage der Oberen und Unteren Maschinerie im ehem. 'Großen Saal' (ca. 2.000 t)
  • Abbruch von 8 Treppenhauskernen (Höhe ca. 34 m)
  • Demontage von ca. 3.800 to Gefahrenstoffe (Asbest)

 

Besondere Herausforderungen

Asbest

Bei den Demontagearbeiten wurde zwischen Deckenplatten und StahlkonstruktionAsbest gefunden. Die Demontage musste in der Folge unterbrochen werden. Weitere Fundstellen im Dachbereich führten zu einem Paradigmenwechsel, der beinhaltete, dass alle nicht frei zugänglichen Bereiche mit den erforderlichen Schutzmaßnahmen erkundet werden.

Zusammenfassend bedeuten die Asbestfundstellen, dass umfangreiche Sicherungsmaßnahmen hinsichtlich Emissionsschutz bis hin zur Errichtung von Schwarz-/Weiß-Anlagen (Einhausung) mit Personen- und Materialschleusen, Unterdruckhaltung sowie -überwachung durchgeführt werden müssen. In der Summe verlängert sich hierdurch die Bauzeit um ca. zwei Jahre bei Verdopplung der Arbeitnehmer und Aufsichtskräfte.

Da wir ein zugelassenes Unternehmen nach Anhang III Nr. 2.4.2. Gefahrstoffverordnung (Fachbetrieb für die Durchführung von Abbruch- und Sanierungsarbeiten bei Gegenwart von Asbest in schwach gebundener Form) sind, werden alle Arbeiten im eigenen Haus ohne die Bindung von Nachunternehmern ausgeführt.


Betonwanne

Eine gigantische Betonwanne liegt bis zu 11 Meter unter der Erde. Auf ihr ruhte der Palast mit 60.000 to Beton und 20.000 to Stahl und Eisen. Den Palast konnte man nicht „einfach" abreißen, weil das Grundwasser die Wanne hochdrücken und kostbare Nachbarschaft ins Rutschen gebracht hätte. Palast, Dom, Marstall und Umgebung erhielten präzise Messpunkte, deren Positionen laufend kontrolliert wurden.

Die Wanne wurde daher mit dem gleichen Sand-Gewicht beschwert, wie der Rückbau erfolgte. 80.000 to Sand wurden, mit Spreewasser vermischt, in die Wanne gespült und das Wasser über ein Brunnensystem wieder ausgepumpt.

Daten und Fakten

Auftraggeber:
Land Berlin
Auftragsvolumen:
ca. 18,00 Mio. EUR
Ausführungszeit:
2006 – 2009
Leistungen:
Ingenieur-Rückbau

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