Deichbau Lödderitz

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Deichbau Lödderitz

Deichrücklegung im Bereich Lödderitzer Forst

im Rahmen des Naturschutzprojektes „Mittlere Elbe“; Baulos 040 – Deichbau Obselau; Baulos 050 – Deichbau Kühren

 

 

Folgende Leistungen werden im Einzelnen erbracht:

  • Vorbereitungen des Planums
  • Herstellung eines neuen Deiches auf 1.950 m Länge durch Erd- und Landschaftsbau inklusive aller zugehörigen Anlagen, wie Bermen, Rampen, Überfahrten und Entwässerungseinrichtungen
  • Straßen- und Wegebau für Kronenkontrollweg, Deichverteidigungsweg und Deichüber- und abfahrten, Rollstuhlrampen, Zuwegungen und Wasserüberleitungen
  • Stahlbau für Deichsperren, Beschilderung und Geländer der Rollstuhlrampen
  • Erd- und Wasserbau für die Herstellung von Anschlüssen an vorhandene Gräben
  • Lieferung von 152.000 m³ Boden für Los 040 und 140.000 m³ für Los 050
  • Lieferung von 110.000 m³ Kies für Los 040 und 80.000 m³ für Los 050
  • Lieferung von 30.000 m³ Ton für Los 050

 

Beschreibung des Bauablaufs

Im Bereich des Lödderitzer Forstes, im Landkreis Anhalt- Bitterfeld, ist im Zuge der Deichrücklegung ein Deichneubau in neuer Trasse auf einer Länge von 7.315 m geplant.

Der Abschnitt Baulos 50 Deichlos Kühren beinhaltet Leistungen auf einer Länge von 1.950 m.

Nach der Absteckung im Trassenbereich wurde die vorhandene Vegetationsdecke 50 cm aufgefräst, der Oberboden beidseitig abgetragen und die Abtragsfläche verdichtet. Im Bereich des landseitigen Deichflusses wurde ein Entlastungsschlitz durch Austausch von bindige in wasserdurchlässige Böden hergestellt.

Im nächsten Schritt wurde die Planumschicht des Deiches hergestellt. Unter der landseitigen Berme und Mulde wurden hierfür nichtbindige Böden verarbeitet, unter dem Deichkern und der Dichtung gemischtkörnige und bindige Böden.

An den Tiefpunkten des Planums schließt landseitig ein Entwässerungsgraben an.

Nach Fertigstellung des Planums wurde der Deichkern aus gemischkörnigen Böden, ca.140.000 m³, und der Stützkörper aus 120.000 m³ grobkörnigen Böden lagenweise aufgebaut. Im nächsten Schritt begannen der Einbau des Dichtungssporn und die Deichabdichtung.

Anschließend folgten der Einbau des Drainagekörpers mit einer Menge von ca. 4.000 m³ und die Abdeckung der landseitigen Deichböschung mit Oberboden. Zudem wurde Rasen angesät. Parallel hierzu entstand landseitig eine Entwässerungsmulde und wasserseitig eine Unterhaltungsberme.

Nach Fertigstellung der Erdarbeiten wurde die Schottertragsschicht für die Wege eingebaut. Die folgende Fahrbahnbefestigung  besteht für den Deichverteidigungsweg aus Betonpflaster und für den Kronenkontrollweg  aus Asphalt.

Erschwerend kam das schlecht befahrbare Baufeld aufgrund des hohen Grundwasserstandes hinzu, der den Einsatz von besonders geländegängiger Technik erforderlich machte. Weiterhin mussten die Arbeiten im Sommer 2013 für vier Monate, aufgrund des Hochwassers von Elbe und Saale, unterbrochen werden. Die Baustelle war komplett geflutet.

Daten und Fakten

Auftraggeber:
Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Magdeburg
Auftragsvolumen:
ca. 8,50 Mio. EUR
Ausführungszeit:
2012 – 2013
Leistungen:
Erdbau
Tiefbau
Kanalbau
Straßenbau
Ingenieurbau

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