Deichsanierung Plötzky

Deichsanierung Plötzky

Deichsanierung Plötzky

Deichsanierung Plötzky

Anhebung der Deichkrone mit einhergehender Deichverbreiterung und Anlegen eines Deichkontrollweges

Der zu sanierende Deichabschnitt war bei Hochwasserereignissen ohne direktes Betreten oder Befahren nicht erreichbar und die Standsicherheit konnte nicht mehr gewährleistet werden. Im Ergebnis soll der linke Umflutdeich am km 12,8, an der Überfahrt der Kreisstraße Nähe Haberlandbrücke, bis km 17,3, Pretziner Wehr, mit einer Länge von 4.500 m, saniert werden.

Die wasserseitige Böschung wird bis auf wenige Ausnahmen grundsätzlich nicht verändert. Die Krone wird entsprechend der planerischen Vorgabe angehoben. Dabei wird die Neigung des Deiches bei 1:3 belassen. Mit einer größeren Höhe ergibt sich dadurch auch eine größere Breite. Weiterhin wird die Krone auf grundsätzlich 3,00 m verbreitert. Sie erhält einen 2 m breiten Deichkontrollweg aus Asphalt.

Landseitig wird der Deich durch den Anbau einer filterstabilen Berme mit einer Breite von 4,00 m und einer Böschungsneigung von 1:3 sowie einem sich an den Deichfuß anschließenden 5,00 m breiten Deichschutzstreifen erweitert. Ausnahme ist hier von Station 2+100 bis 2+275. Da sich hier landseitig Gebäude befinden, wird die Deichsanierung durch den Einbau einer Spundwand vollzogen. Der höhenmäßige Abstand zwischen Berme und Deichkrone beträgt durchgängig 1,00 m. Für Instandsetzungs- und Verteidigungszwecke werden auf der Krone ein Kontrollweg und auf der Berme ein Verteidigungsweg eingerichtet. Die vorhandenen Überfahrten werden mit ausgebaut, teilweise umverlegt und an den neuen Deichkörper angepasst. Der Deichkörper sowie angrenzende veränderte oder neu mit Mutterboden angedeckte Flächen werden mit Rasen begrünt.

Daten und Fakten

Auftraggeber:
Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen- Anhalt
Auftragsvolumen:
ca. 7,00 Mio. EUR
Ausführungszeit:
2014 – 2015
Leistungen:
Erdbau
Tiefbau
Kanalbau

Weitere Projekte